Don Clarke tritt morgen zusammen mit der Kabarettbundesliga im Cafe Hahn in Koblenz auf. Dort spielt er gegen Korff/Ludewig

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Don Clarke ist Gewinner zahlreicher Comedypreise und behauptet doch von sich selbst,„nichts“ zu machen. Aber genau darin liegt das Geheimnis des natural born comedian.
Don plaudert aus dem Nähkästchen und gibt Lebenstipps der etwas anderen Art: „Wenn
du abnehmen willst, musst du erst mal zunehmen! Das lief bei mir so gut, dass ich ein
paar Mal verdoppelt habe…“ Und um trotzdem nicht ganz untätig zu sein, betreibt er
wieder Sport: Rittersport… Publikum und Kritiker sind sich gleichermaßen uneinig: „Der
kann ja wirklich nichts – Aber das verdammt gut!“

Don Clarke ist auch ein Botschafter Großbritanniens in Deutschland. Und zwar schon seit mehr als 30 Jahren. 1979 kam er als 23-Jähriger nach Norddeutschland, weil dort Maurer gesucht wurden. Nicht, dass er Maurer gewesen wäre. Clarke hat das einfach behauptet, um nach Deutschland wechseln zu können.

Und dann tatsächlich drei Jahre gemauert: „Da müssen noch irgendwo Einfamilienhäuser stehen, an denen ich mitgearbeitet habe.“ Inzwischen ist Don Clarke Komiker und behauptet ernsthaft, dass er nichts kann und nichts macht. Er begründet das sehr schlüssig. Auch nach drei Jahrzehnten schafft er es immer noch nicht zuverlässig, die Buchstabenfolgen „ie“ und „ei“ sicher auseinanderzuhalten, was besonders dann gefährlich wird, wenn er einem „Schießverein“ beitreten will.

Den größten Teil seines Lebens hat Don Clarke mittlerweile in Deutschland verbracht. „Das war mein Weg, ich musste hier bleiben.“ Die Arbeit als Comedian macht ihm hier deutlich mehr Spaß als in seiner Heimat England: „Dort hast du schon Glück, wenn fünf Minuten keiner in deine Nummer reinruft, hier hören alle zu. Das ist fast ein bisschen wie ein Seminar.“

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