Fünf Kabarettisten stehen im Finale / Fachjury um Mirja Boes vergibt renommierte Auszeichnung / 

Der niederrheinische Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ geht in
die letzte Runde. In den vergangenen Wochen traten insgesamt zwölf Kabarettisten in den Vorrundenstädten Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel gegeneinander an und wetteiferten um den Einzug ins Finale. Dabei entschied das Publikum, welche fünf Kandidaten sich für den Endausscheid qualifizieren und die Chance bekommen, 2018 Jagd auf die begehrte Trophäe zu machen. In diesem Jahr eine ganz besondere Ehre, denn „Das Schwarze Schaf“wird zum zehnten Mal verliehen und der Gewinner sichert sich damit den Jubiläumstitel.

Diese fünf Finalisten sind am Samstag, dem 5. Mai um 19 Uhr im Theater am Marientor in Duisburg dabei:
Artem Zolotarov (Mainz), Berhane Berhane (Heidelberg), Gregor Pallast (Bonn), Mike & Aydin (Köln), Salim Samatou (Köln).
Für die Kabarettisten heißt es, am Finalabend noch einmal alles zu geben: 15 Minuten haben sie Zeit, das Publikum mit einer Kostprobe aus ihrem aktuellen Programm zu begeistern und die prominent besetzte Jury für sich zu gewinnen. Denn die Entscheidung, wer „Das Schwarze Schaf“ 2018 wird, fällt eine Fachjury um Schauspielerin und Stand-Up Comedian Mirja Boes.

„Die fünf Finalisten, die das niederrheinische Publikum nach Duisburg geschickt hat, bieten erstklassiges Kabarett. Ich freue mich auf die Auftritte und kann schon jetzt sagen, dass es
nicht leicht wird, eine Entscheidung zu fällen“, so Mirja Boes.

Auch der amtierende Preisträger aus dem Jahr 2016, Sebastian Nitsch, ist Mitglied der Finaljury: „Vor zwei Jahren stand ich an einem unvergesslichen Abend auf derselben großen Bühne, wie bald die fünf Finalisten. Ich drücke allen die Daumen für ihre Auftritte und bin gespannt darauf, das Finale im Publikum zu erleben.“

Der Wettbewerb
Hanns Dieter Hüsch, Gründer des Wettbewerbs, „Das Schwarze Schaf“, gilt als „Poet unter den Kabarettisten“. Sein feinsinniger und nachdenklicher Humor beeinflusst bis heute viele
Kabarettisten. Mit diesem Wettbewerb sollen sein Erbe gepflegt und zugleich Impulse für die Entwicklung des Wortkabaretts gegeben werden. Der Bezug zu Hanns Dieter Hüsch
zeigte sich bereits in der Wahl der niederrheinischen Städte Emmerich, Krefeld, Moers und Ein Projekt von gefördert durch in Kooperation mit Wesel als Austragungsorte für die Vorrunden. 2018 feiert „Das Schwarze Schaf“ Jubiläum und wird zum zehnten Mal vergeben.

Der 1999 gegründete Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH. Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert.

Der Preis und die Jury am Finalabend
Der Gewinner des „Schwarzen Schafs“ 2018 wird am Finalabend am 5. Mai in Duisburg gekürt und erhält 6.000 Euro Siegerprämie sowie eine Gewinnertour durch die Vorrundenstädte. Außerdem wird er sein Bühnenprogramm einen Tag nach der Siegerehrung im Theater „Die Säule“ in Duisburg präsentieren. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 bzw. 2.000 Euro dotiert. Eine hochkarätig besetzte Finaljury entscheidet, wer die begehrte Auszeichnung erhält. Neben der gebürtigen Niederrheinerin Mirja Boes
und Kabarettist Sebastian Nitsch, Preisträger des „Schwarzen Schafs“ 2016, sind Martina Linn-Naumann, Leiterin des Kleinkunsttheaters „Die Säule“, Dr. h.c. Nikolaus Schneider,
ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins sowie Hartmut Krause, Kabarettexperte beim WDR, Mitglieder der Jury. Der Kabarettist Matthias Brodowy, Gewinner aus dem Jahr 1999 und damit das „erste Schwarze Schaf“, führt traditionsgemäß durch den Abend.