KURZINHALT
Das hätte sie ja nicht ahnen können! Die neurotische Audrey (Mila Kunis) fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihr langweiliger Exfreund in Wirklichkeit ein internationaler Spion war. Als sie gemeinsam mit ihrer chaotischen Freundin Morgan (Kate McKinnon) einen Mordanschlag auf ihn beobachtet, treten die beiden Hals über Kopf die Flucht durch die Hauptstädte Europas an. Immer im Gepäck: Ein USB-Stick mit brandgefährlichen Informationen, den sie bei Audreys Verflossenem gefunden haben. Während ihnen die
CIA, osteuropäische Killer sowie ein mysteriöser Agent ständig auf den Fersen sind, wird schnell klar: Audrey und Morgan haben wirklich wenig von dem Talent, das man als internationaler Agent braucht…

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Bad-Spies

Im Mittelpunkt von BAD SPIES steht die enge Freundschaft zwischen den beiden Hauptfiguren Audrey und Morgan.
„Ich liebe Filme über Freundschaft”, gesteht Regisseurin Susanna Fogel. „Sie werden, was Frauen angeht, sträflich unterproduziert. Es gibt all diese Filme über Männerfreundschaften und nicht halb so viele über die zwischen Frauen. Es gibt Frauen in Rom-Coms, aber wir sehen sie selten zusammen mit Freundinnen oder bekommen einen Einblick darin, wie lächerlich und trotzdem nachfühlbar diese Beziehungen sein können.
Dabei ist so eine Freundschaft für viele Frauen die wichtigste Beziehung in ihrem Leben. Jeder und jede hat einen besten Freund oder eine beste Freundin und wir alle hassen diese Person hin und wieder auch mal.” „Wir haben uns bewusst dazu entschieden”, so Co-Autor David Iserson, „dass es in diesem Film nicht den genreüblichen Streit an irgendeiner Stelle gibt und die Freundinnen plötzlich getrennt sind. Wir wollten, dass
diese Figuren sich wirklich zutiefst lieben, jederzeit wertschätzen und die gegenseitige Gesellschaft genießen.”

Bad-Spies

Diese Dynamik kam auch bei den beiden Stars des Films an. „Es ist ein bisschen so, als hätten Jason Bourne und Ethan Hunt ein Kind mit ‚I Love Lucy’ (1951-1957)”, erklärt Mila Kunis. „Kate und ich sind wie Ethel und Lucy aus dieser Serie. Eine von uns sagt ‚Du wirst Ärger kriegen’ und die andere antwortet ‚Ich passe auf, dass dir nichts passiert’. Das ist die Art beste Freundinnen, die wir hier haben. Kate erinnert mich wahnsinnig
an Lucille Ball, die die Lucy gespielt hat, also wäre ich Ethel.” „Es ist wichtig, dass sich diese Freundschaft echt anfühlt und so, als gäbe es sie schon seit Jahrzehnten”,
stimmt Kate McKinnon mit ein. „Ich bin noch immer mit meinen Freundinnen aus der Grundschule befreundet und die Ungezwungenheit und die Behaglichkeit, die mit so etwas einhergehen, sind im Leben von unschätzbarem Wert.” Wie viele beste Freundinnen haben Audrey und Morgan gleiche Ziele, aber sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. „Audrey ist sehr argwöhnisch und kann nicht gut lügen. Sie ist nervös im Alltag, zu jeder Zeit verlegen und geht immer auf Nummer sicher”, beschreibt Kunis ihre Figur. „Morgan ist das völlige Gegenteil, eine erfolglose Schauspielerin, die ihr ganzes Leben als gigantisches Vorsprechen betrachtet und ständig ihre Stimme verstellt und schauspielert, Risiken eingeht und Eier zeigt. Beide knallen irgendwie aufeinander und gehen gemeinsam auf dieses Abenteuer.” Die Beziehung zwischen den beiden Charakteren schuf auch eine echte Bindung zwischen ihren Darstellerinnen, sogar wenn die Kamera nicht mehr lief. Produzent Brian Grazer fiel das von Beginn an auf: „Unsere Leseprobe war möglicherweise die beste, die ich je erlebt habe. Es war eine echte Überraschung:
Jedes Mal, wenn Kate einen Lacher landete – was quasi jedes Mal war, wenn sie den Mund aufmachte – feuerte Mila sie an. Die Chemie zwischen ihnen war nicht abzustreiten und absolut fantastisch – zwei Frauen, die sich gegenseitig voll und ganz unterstützen.”

Auch Gillian Anderson entging diese Chemie nicht. „Ich war wirklich beeindruckt davon, wie sehr Kate und Mila wirkten, als würden sie sich schon ewig kennen. An der Art, wie beide vor und hinter der Kamera miteinander umgehen, sieht man, dass sie sich sehr wohl miteinander fühlen.” „Mila ist ein California-Girl, Kate kommt aus New York. Kate ist irgendwie schräg und Mila mit ihrem Feingefühl eher das Mädchen von nebenan – im Prinzip genau wie Audrey und Morgan”, sagt Susanna Fogel über ihre Hauptdarstellerinnen. „Sie haben diese spezielle Chemie zweier sehr unterschiedlicher
Menschen, die viel gemeinsam haben, aber innerhalb dessen auf ganz anderen Wellenlängen funktionieren.”
„Ich habe viel von Mila gelernt”, gibt Kate McKinnon zu. „Einfach nur, indem ich ihr dabei zugesehen habe, wie sie versucht hat, diese Figurenbeziehung zu vertiefen und zu erden und ich selbst mein Bestes gegeben habe, um mitzuziehen. Sie hat Talent und Herz und lachte mich immer an. Sie hat ein so ansteckendes Lachen und ich fühlte mich, als wären wir die besten alten Freundinnen. Sie war jederzeit eine Unterstützung, sehr lieb und hat mich oft zum Lachen gebracht. Es hat einfach gepasst bei uns!”

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