Die Schlümpfe 3 – Das verlorene Dorf ist der dritte Animationsfilm über die kleinen blauen Kobolde und ihren Erzfeind Gargamel und stellt zugleich einen schlumpfigen Neustart dar.

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Im neusten Schlumpf-Abenteuer machen sich Schlumpfine und ihre Brüder in den geheimnisvollen verbotenen Wald auf. Hier treffen sie nicht nur auf viele magische Kreaturen, sondern müssen auch ein verwunschenes Dorf zu finden, in der Hoffnung, dass der böse Zauberer Gargamel ihnen nicht zuvor kommt. In der amerikanischen Originalversion übernehmen Joe Manganiello (Hefty), Demi Lovato (Schlumpfine), Jack McBrayer (Clumsy), Mandy Patinkin (Papa Schlumpf) und Rainn Wilson (Gargamel) die Sprech-Hauptrollen.

In der deutschen Fassung sind Nora Tschirner als Schlumpfine, Iris Berben als Schlumpfhilde, Heiner Lauterbach als Papa Schlumpf, Christoph Maria Herbst als Gargamel, Lena Gercke als Schlumpfblüte, Jasmin Gerat als Schlumpfsturm, Axel Stein als Schlaubi, Rick Kavanian als Hefty, Tim Oliver Schultz als Clumsy, Bianca Heinicke als Schlumpflilie und Sami Slimani als Vanity zu hören.

Die Regie führt Kelly Asbury, der unter anderem schon bei Shrek 2 (2004) oder Gnomeo & Julia (2011) als Regisseur verantwortlich war. Das Drehbuch stammt von den beiden Autoren Stacey Harman und Pamela Ribon.

Nachdem die letzten beiden Kinoabenteuer der beliebten Comiccharaktere als Realfilm erfolgten, kehrt man mit dem neusten Projekt zu den gezeichneten Wurzeln zurück. Die Schlümpfe: Das verlorene Dorf ist ein reiner Animationsfilm. In den deutschen Kinos startet das Werk am 6. April.

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Hintergrund & Infos zu Die Schlümpfe 3 – Das verlorenen Dorf
Schtroumpfs, Smurfen, Puffi, Pitufos, Smølferne, Hupikék törpikék oder einfach auch nur Schlümpfe: Die blauen Kobolde mit den Phrygischen Mützen haben so vielfältige Namen in ihrer internationalen Verbreitung wie auf die einzelnen Charaktere verteilte Eigenschaften.

Ihren Anfang nahm die unvergleichliche Erfolgsgeschichte der Schlümpfe im Jahr 1958, als der Belgier Peyo (mit bürgerlichem Namen Pierre Culliford) der Überlieferung nach seinem Landsmann André Franquin gegenüber von seiner schlumpfigen Idee erzählte und – in Ermangelung eines Wortes für Salz – die temporäre Aphasie mit dem Begriff Schtroumpf füllte.

Ihren ersten Auftritt hatten die Schlümpfe in der von Peyo ebenfalls ersonnenen Serie Johan et Pirlouit (Johann und Pfiffikus), die 1947 erstmalig in Zeitungen und 1952 in Magazinform (Spirou) erschien. In dem 1958 veröffentlichten Band La Flûte à 6 schtroumpfs (zu dt. Die Schlümpfe und die Zauberflöte) durften die Schlümpfe ihre Premiere schlumpfen, bevor sie ihre eigene Serie erhielten. Peyo sollte für insgesamt 16 Alben verantwortlich zeichnen und legte damit den Grundstein für ein weltweit erfolgreiches Franchise, dem neben den Comics Spielfiguren, 1975 ein Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge (Die Schlümpfe und die Zauberflöte) und 1981 eine Serie (Die Schlümpfe) folgten. Ein erster am Computer entstandener Film erschien 2011 (Die Schlümpfe), gefolgt von einem zweiten 2013 (Die Schlümpfe 2).

Während bei diesen beiden Teilen mit Neil Patrick Harris Raja Gosnell Regie führte, übernimmt beim Neustart Die Schlümpfe 3 – Das verlorenen Dorf der Animations- und Kobold-erprobte Kelly Asbury (Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück, Gnomeo und Julia) die Führung. (EM)

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