180 Künstler, 14 Spielorte, 20.000 Besucher: Die Veranstalter der Leipziger „Lachmesse“ ziehen eine positive Bilanz. Das Publikum hätte den Mix aus politischem Kabarett, Comedy und Musik begeistert angenommen, sagte Geschäftsführer Frank Berger am Montag in Leipzig.

Anzeige

Die Veranstalter des diesjährigen Europäischen Humor- und Satirefestivals „Lachmesse“ ziehen eine positive Bilanz. Etwa 20.000 Besucher hätten den Mix aus politischem Kabarett, Comedy und Musik begeistert angenommen, sagte Geschäftsführer Frank Berger am Montag in Leipzig.

180 Künstler aus sieben Ländern hatten vom 15. bis 22. Oktober an 14 Spielorten für Humor und Satire gesorgt. 90 Veranstaltungen standen auf dem Programm. Im vergangenen Jahr wurden ebenfalls rund 20.000 Besucher gezählt.

Den 6. „Kupferpfennig“-Wettstreit konnte der Slampoet Nektarios Vlachopoulos für sich entscheiden.

Zum 5. Mal ging am 17. Oktober 2017 im Rahmen der 27. Leipziger Lachmesse der Kabarettnachwuchs-Grand Prix über die Bühne des academixer-Kellers. Schirmherrin Anke Geißler konnte diesmal drei der besten Newcomer Deutschlands begrüßen. Sandra Da Vina, Benjamin Eisenberg und Nektarios Vlachopoulos traten gegeneinander an, um die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen. Mit ihren unterschiedlichen Darbietungen, die vom politischen Kabarett bis zum Poetry Slam reichten, zeigten die drei, dass sie auf dem Weg zu den großen den Kabarettbühnen schon ein ganzes Stück vorangekommen sind. Am Ende überzeugte der ehemalige Lehrer Nektarios Vlachopoulos aus Baden-Württemberg die Zuschauer im ausverkauften academixer-Keller. Er erhielt die meisten der kupfernen Pfennigstücke, die vom Publikum an die drei jungen Talente vergeben wurden. Der Sieger erhielt ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Cent. Moderiert wurde der Kupferpfennig-Wettstreits wiederum von Christoph Walther

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nektarios Vlachopoulos, Slampoet und Humorist, Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund. 2011 gewann er das große Finale der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaft in der Hamburger O2-World, 2012 die Rheinland-Pfälzische und 2015 die Baden-Württembergische Poetry Slam Meisterschaft.
Seine Texte zeichnen sich durch Geschwindigkeit, Präzision und absurden Humor aus. In seinem ersten Soloprogramm „Niemand weiß, wie man mich schreibt“ mischt er das Beste aus acht Jahren Bühnenerfahrung mit vergnüglichen Alltagsgeschichten und peinlichen Improvisationen. Das muss man gesehen und gehört haben.
Zitat: Das ist kein Künstlername!

Die nächste Lachmesse findet vom 21. bis 28. Oktober 2018 statt.

Anzeige