Schneller, schärfer, prominenter! Die preisgekrönte Sitcom von ZDF/Das kleine Fernsehspiel geht weiter: Sascha is back auf dem Lerchenberg – mit vier neuen Folgen. Neben Sascha Hehn und Eva Löbau (Foto), Cornelia Gröschel, Anke Sevenich, Karin Giegerich und Stephan Kampwirth sind auch viele Gaststars mit von der Partie: Iris Berben, Wayne Carpendale, Antoine Monot, Jr., Roberto Blanco, Andrea Kiewel, Jochen Schroeder, Sven Voss und Jan Böhmermann.

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Ab Freitag den 18. September um 23:00 Uhr im ZDF

Von wegen Karriereende: Sascha is back! Und als Kapitän des Traumschiffs hört jetzt alles auf sein Kommando. Tja, man muss einfach nur spitzkriegen, wer mit wem ins Bett steigt, dann ist es ein Leichtes, beim ZDF noch mal durchzustarten  – selbst wenn man Sascha Hehn heißt.

Die strafversetzte Redakteurin Billie dagegen verkauft als trauriges Mainzelmännchen Eis an verzogene Kinder und will so nicht weitermachen.

Aber Sascha ist noch lange nicht fertig mit seinem Haussender. Er schlägt Billie einen Deal vor: Er hilft ihr heraus aus dem Kostüm – und im Sender wieder Fuß zu fassen. Dafür besorgt sie ihm Rollen außerhalb seiner bisherigen Schublade. Mit anderen Worten: Billie soll Sascha als Schauspieler seriöser und Sascha Billie als Redakteurin erfolgreicher machen.

Der Deal trägt Früchte. Während Billie beim ZDF aufsteigt, bekommt Sascha zum ersten Mal wirklich anspruchsvolle Rollenangebote. Sascha sonnt sich in seinem neuen, alten Promistatus und begegnet in diversen ZDF-Abteilungen unter anderem Iris Berben als ZDF-Schauspielcoach, Jochen Schroeder alias “Pfleger Mischa” als Zombie, Antoine Monot jr. als ambitionierten Jungschauspieler und vielen anderen.

Doch zwischen Sascha und Billie hängt der Segen bald wieder schief. Er läuft zu eitler Hochform auf, und sie merkt zu spät, dass sie nicht wegen ihrer Fähigkeiten Karriere macht, sondern weil Sascha hinter ihrem Rücken eifrig intrigiert. Die Situation nimmt dramatische Züge an.

 

 

Interview mit Sascha Hehn

Haben Sie sofort zugesagt, als man Sie darum gebeten hat bei “Lerchenberg 2”  wieder mitzuspielen?

Nach Zusage der vollen Gage und den außerordentlich guten Drehbüchern konnte ich nicht mehr “Nein” sagen.

Sascha Hehn spielt Sascha Hehn – was macht den besonderen Reiz einer Rolle aus, in der man sich darstellt?

Es ist ein dünnes Drahtseil…  zu viel ist zu viel und zu wenig ist auch schlecht.

Nach dem erfolgreichen Comeback als Traumschiff-Kapitän wollen Sie in den neuen “Lerchenberg”-Folgen ins Charakterfach wechseln – haben Sie jemals wirklich darüber nachgedacht?

Nein… ich habe schon mein ganzes Leben lang immer Sprünge ins kalte Wasser gewagt, für neue Herausforderungen.

Sind Eva Löbau und Sie nach den zwei gedrehten Staffeln ein mittlerweile genauso eingespieltes Team wie Billie und Sascha? Was schätzen sie an der Zusammenarbeit mit ihr?

Eva ist sehr professionell … Ich kann ihr zuhören, ich arbeite gerne mit ihr.

Beim “Lerchenberg”-Dreh gab es ein Wiedersehen mit Jochen Schröder alias Pfleger Mischa aus der “Schwarzwaldklinik”. Wie war das Wiedersehen nach über 30 Jahren, verbindet Sie die gemeinsame Arbeit von damals heute noch?

Toll. Jochen hat sich auch optisch kaum verändert. Für ihn zählt auch nur das “Heute”, und das ist gut so!

Die Sitcom “Lerchenberg” macht sich nicht nur über den ZDF-Alltag lustig, sondern spielt auch mit der “Political Correctness”.  Wo liegt bei Ihnen die Schmerzgrenze bei Satire?

Es gibt keine Schmerzgrenze… vor allem, wenn man Humor hat und sich selbst auf die Schippe nehmen kann.

Bei welcher Szene gab es am Set am meisten Gelächter?

Wir haben insgesamt viel gelacht am Set und mussten oft “gebremst” werden.

Ihr persönliches Lieblingszitat aus “Lerchenberg”?

“Und wann kommt das? … So gegen Mitternacht, dann wenn keiner mehr guckt, und wenn keiner guckt, dann ist es auch kein Fernsehen.”

 

Interview mit Eva Löbau

Was hat Sie daran gereizt, bei der 2. Staffel von “Lerchenberg” wieder als Redakteurin Billie mitzuspielen?

Ich hätte die Rolle “Sascha Hehn” auch angenommen, aber die wurde mir wieder nicht angeboten.

In der Sitcom “Lerchenberg” durchlebt Billie viele Aufs und Abs. Die engagierte Jungredakteurin wird wegen des fehlenden Erfolges degradiert und muss in die Rolle des faulen Mainzelmännchens Antons schlüpfen – später geht ihre Karriere steil nach oben. In welcher Situation haben Sie sich am wohlsten gefühlt?

Mir gefällt die skeptische abgeklärte Haltung, mit der sich Billy am Anfang der zweiten Staffel, nun als persönliche Redakteurin von Herrn Hehn, an die Arbeit macht. Billies Griff nach der Macht bedingt sich ja aus der Krise. Also diesen Aufstieg zu spielen, macht auf jeden Fall Spaß. Mainzelmännchen zu sein, ist dagegen schwere Arbeit. Schon allein der Kopf wiegt zwölf Kilo.

Bei dem Dreh welcher Szene hatten Sie am meisten Spaß?

Der Kampf mit Frau Wolter im Kopierraum. Und ich drehe immer gerne Auto-Szenen, weil das die einzigen Gelegenheiten in meinem Leben sind, wo ich selbst Auto fahre.

Ihr Spektrum als Schauspielerin ist unglaublich groß. Sie spielen ganz unterschiedliche Rollen in Dramen, Krimis, Komödien oder internationalen Kinoproduktionen und stehen außerdem regelmäßig auf der Theaterbühne – was ist beim Dreh einer Sitcom anders beziehungsweise besonders?

Also der Reihen nach: Anders als viele Dramen ist diese Sitcom lustig. Anders als in Krimis stirbt niemand bei “Lerchenberg”, anders als bei internationalen Kinoproduktionen läuft “Lerchenberg” jetzt erst Mal exklusiv im Fernsehen. Und anders als im Theater zeichnen wir “Lerchenberg” sofort auf Kamera auf, und wir spielen dabei nicht die ganze Episode von vorne bis hinten durch, sondern die einzelnen Szenen werden an mehreren Drehtagen gedreht, und dabei gehen wir noch nicht mal chronologisch vor. Puh, so viel Unterschiede.
Scherz beiseite: Es ist ein unglaubliches Vergnügen, sich mit einer Figur wie Billie über einen längeren Zeitraum auseinanderzusetzen – und sich dadurch vor allem mit dem Rahmen des Fernsehmachens zu beschäftigen, was ja ansonsten in meinem Leben als Schauspielerin einfach ein nicht thematisierter Arbeitshintergrund ist. Der Alltag einer Redakteurin wirkt sich ja auf alle TV-Filmprojekte aus, an denen ich sonst noch beteiligt bin.

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