Durch eine kuriose Verwechslung findet sich der Kleinkriminelle Denis (Emilo Sakraya) plötzlich in der Position des Krankenpflegers für den Schlaganfallpatienten Raimund. 

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(Heiner Lauterbach) wieder. Dabei wollte er nur in dessen Villa einbrechen, um endlich seine Schulden bei einigen unliebsamen Ganoven zu begleichen zu begleichen. Stattdessen sitzt er nun im herrschaftlichen Anwesen des reichen Unternehmers fest, der seit dem Anfall nicht mehr sprechen kann und an den Rollstuhl gefesselt ist. Als dann auch noch Raimunds Enkeltochter Charlotte (Sonja Gerhardt) auftaucht, um nach dem Rechten zu sehen, wird es Denis endgültig zu viel. Doch an Flucht ist nicht zu denken, ein gewaltiger Schneesturm tobt in der Region. Und so muss er wohl oder übel weiter die Rolle des Krankenpflegers spielen – sehr zu Raimunds Unmut, der sich mit allen Mitteln gegen den Eindringling wehrt. Denn im Gegensatz zu Charlotte hat Reimund Denis längst durchschaut. Ein Katz und Maus Spiel beginnt in dem der gehandicapte Senior und der gewiefte Junior ihre Mittel grandios zum Einsatz bringen.

Die Besetzung

Raimund Groenert (Heiner Lauterbach)
Denis (Emily Sakraya)
Charlotte (Sonja Gerhardt)
Adam (Aleksandar Jovanovic)
Frank Peters (Michael Ostrowski)
Ingrid Metzler (Gerti Drassl)
René (Alexander Czerwinski)
Tasha (Ischtar Isik)
Sanitäter (Crispyrob)
Sebastian (Roman Schomburg)
Nicole (Jeanne Goursaud)
Veronika Palenberg (Sylvana Krappatsch)
Prüfer Polizeischule (Oli Bigalke)
Krankenpfleger Ralf Gessler (Daniel Zillmann)
Sami (Adam Halajczyk)
Maya (Lou Piedayesh)


Eine moderne Variante der klassischen Screwball-Komödie mit einem echten Dreamteam vor und hinter der Kamera: Das ist KALTE FÜSSE. Der Titel stand übrigens nie zur Diskussion, verrät Produzent Jakob Claussen. „Der stand schon bei der allerersten Fassung vorn auf dem Drehbuch. Der Titel ist das perfekte Synonym dafür, wie es unseren drei Protagonisten geht: im konkreten Sinne, weil sie im Schnee festsitzen, und im übertragenen Sinne, weil sie sich in einer misslichen Lage befinden, in der man sprichwörtlich kalte Füsse bekommt und nur weg will.“

Das Buch hatte Autor Christof Ritter schon vor längerer Zeit mit Unterstützung von Produzentin Uli Putz entwickelt. Beide studierten zeitgleich an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF), wo Uli Putz heute Gastreferentin ist. KALTE FÜSSE ist Ritters erstes verfilmtes Kinodrehbuch. Dass er ein sicheres Gespür für Situationskomik und schlagfertige Dialoge besitzt, hat der Münchner aber bereits mit der preisgekrönten Comedy- Serie „Magda macht das schon“ bewiesen.

„In KALTE FÜSSE geht es auch um Identitätsfindung und Erwachsenwerden“, sagt Christof Ritter. „Denis ist auf die schiefe Bahn geraten und findet sich durch sein eigenes Zutun und eine Verknüpfung komischer Zufälle in einer Situation wieder, in der er entscheiden muss, welchen Weg er künftig einschlagen will. Damit möchte ich auch jüngere Zuschauer erreichen, die selbst vor wichtigen Lebensentscheidungen stehen.“ Im Vordergrund steht jedoch der Humor. „Deshalb bin ich umso glücklicher, dass wir in Wolfgang Groos einen engagierten Regisseur gefunden haben, der meinen Sinn für Humor teilt“, so Christof Ritter. „Wir sind auf der gleichen Wellenlänge.“

Wolfgang Groos war von Anfang an die erste Wahl, bestätigt Jakob Claussen. Mit dem Regisseur arbeitet die Claussen+Putz Filmproduktion schon seit vielen Jahren regelmäßig zusammen, zu ihren gemeinsamen Erfolgen zählen Die Vampirschwestern 1 und 2. „Eine emotionale Slapstick-Komödie – das gibt es nicht häufig“, sagt Wolfgang Groos. „Als ich das Drehbuch zum ersten Mal las, fand ich die Figuren gleich berührend, dann musste ich wieder laut lachen. Ich wüsste keinen Film, mit dem sich KALTE FÜSSE vergleichen ließe. Also dachte ich: Super, machen!“


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