Er war der Favorit – und ist der Rolle gerecht geworden. Marc Terenzi ist der Dschungelkönig 2017. Das Dschungelcamp Nummer elf ist vorbei. Der Sänger hat Hanka Rackwitz und Florian Wess hinter sich gelassen und das Finale für sich entschieden. Er ist Nachfolger von Menderes Bagci auf dem Dschungelthron.
Nichts stinkend Exotisches zu essen und keine Insekten mehr, die über den Kopf geschüttet werden: Marc Terenzi kann es kaum fassen als klar ist: Er ist der neue „Dschungelkönig“. Der Sänger sagt im Dschungelcamp in der Nacht zum Sonntag erstmal nur: „Wow“, „krass“ und „holy shit“. Der 38-Jährige musste 16 Tage lang Getier, Hunger und so manche Angewohnheit seiner Mitcamper in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ertragen. Jetzt gibt es die Belohnung: Thron, Zepter und Krone.

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Marc Terenzi ist der neue Dschungelkönig

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Marc Terenzi schnappt sich die Dschungel-Krone


Bei seiner Amtseinführung zeigte sich „Magic Marc“ von seiner weichen Seite.

Marc Terenzi schnappt sich die Dschungel-Krone (Quelle: RTL)

Sprachmischmasch als Markenzeichen

Terenzi, der früher Mitglied einer Boyband war und Ex-Mann von Sängerin Sarah Connor ist, präsentierte sich im Camp zumeist als hilfsbereiter Teamplayer. Ein Unterhaltungsfaktor war sein Deutsch-Englisch – immer wieder wurde sein Sprachmischmasch untertitelt. Über das Camp sagte der US-Amerikaner: „This is extreme alles.“ Trotzdem wolle er unbedingt „Jungle-König“ werden – es wurde wahr.

Obwohl er sich weigerte, bei Dschungelprüfungen Tiergenitalien oder Lebendiges zu essen, sammelte sich auf seinem Erfolgs-Konto Einiges an. Bei einer der Ekelprüfungen vor mehreren Tagen quetschte er mit den Zähnen Fischaugen aus und trank danach die Essenz. Im Halbfinale wagte sich der sportliche Sänger sogar in einen Behälter, in dem ein Krokodil schwamm.

„Die Durchgeknallte, der Stripper und der Botox-Boy“

Der neue „Dschungelkönig“, der in der Vergangenheit auch Schlagzeilen als Stripper machte und einmal eine Beziehung zum mitcampenden Model Gina-Lisa Lohfink hatte, musste sich im Finale gegen die als TV-Maklerin bekannt gewordene Hanka Rackwitz (Platz 2) und „It-Boy“ Florian Wess (Platz 3) durchsetzen. Wess beschrieb das Finalteam so: „Die Durchgeknallte, der Stripper und der Botox-Boy.“

Die Finalisten des Dschungelcamps 2017: Hanka Rackwitz, Florian Wess, Marc Terenzi. „Die Durchgeknallte, der Stripper und der Botox-Boy“: Die Finalisten des Dschungelcamps 2017 – Hanka Rackwitz, Florian Wess, Marc Terenzi.

Vor allem Rackwitz wird bei vielen im Gedächtnis bleiben wegen ihrer Phobien. Dass sie es bis ins Finale schaffte, könnte auch daran gelegen haben, dass sie versuchte, über sich hinaus zu wachsen. Im australischen Urwald habe sie auch wieder „angstfreie Zeit“ erlebt, resümierte sie stolz im Finale.

Erhöhter Ekelfaktor

Die elfte Ausgabe der Dschungelshow hatte am 13. Januar vielversprechend im australischen Urwald begonnen – mit pikanten Beichten und Erzählungen über einschneidende Erlebnisse. Da wären zum Beispiel Alkohol- und Drogenmissbrauch bei einigen. Im weiteren Verlauf entstand dann hin und wieder der Eindruck, dass der letzte Kick und das I-Tüpfelchen fehlen könnten. Und das, obwohl der Sender den Ekelfaktor in den Dschungelprüfungen erhöht hatte.

Bei der zehnten Ausgabe im letzuten Jahr wurde schließlich Sänger Menderes Bagci zum „Dschungelkönig“ gekrönt.

Trotz Harmonie im jetzigen Pritschenlager und dem Willen, füreinander da zu sein, war dann irgendwann das Maß auch mal voll. Model-Ex Alexander „Honey“ Keen etwa ließ seine Mitcamper darben, weil er bei einer Dschungelprüfung für Essensrationen passte. Der Grund? Ein dicker Hals und eine Bronchitis. Damit brachte er seine Mitbewohner gegen sich auf, auch weil er dabei lächelte.

Keiner brach ab

Zum Ende hin war die Stimmung im Camp etwas gedämpft. Terenzi sagte im Halbfinale: „Noch eine Woche und ich werde wahnsinnig.“ Rackwitz erntete für ihre Redebedürftigkeit, aber auch für die Phobie vor Schmutz und für ihre Ticks bei anderen Kandidaten leere Blicke, tiefes Durchatmen und den ein oder anderen Kommentar.

In diesem Jahr brach keiner der zwölf Kandidaten das Urwald-Spektakel ab, sie wurden stattdessen vom RTL-Publikum nach und nach rausgewählt. Vor dem Finale mussten diese Promis ihre Sachen packen: die Neue-Deutsche-Welle-Sängerin Fräulein Menke, Sängerin Sarah Joelle Jahnel, die Schauspieler Markus Majowski und Nicole Mieth, Model Gina-Lisa Lohfink, Model-Ex Alexander „Honey“ Keen, Mallorca-Auswanderer Jens Büchner, Reality-Star Kader Loth und Ex-Fußballer Thomas Häßler.

Ein wiedersehen findet heute am Sonntag um 22:15 Uhr auf RTL statt.

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