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Film & Buch„Das verrückte Labyrinth“

Fahri Yardim und Axel Stein im Kinofilm zum Brettspiel-Klassiker

Drehschluss für „Das verrückte Labyrinth“: Peter Thorwarth verfilmt den Ravensburger-Klassiker als Action-Komödie mit Fahri Yardim, Maja Enger, Jessica Schwarz, Uwe Ochsenknecht und Axel Stein. Kinostart ist am 20. Januar 2028.

Von JOKE Redaktion · 05.11.2026, 10:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit
Maja Enger und Fahri Yardim rennen in „Das verrückte Labyrinth“ durch einen Gang aus Steinmauern
Foto: SamFilm/Constantin Film/Tobias Kopp

Ein Brettspiel, das jeder kennt, wird zum Kinoabenteuer: Die Dreharbeiten zu „Das verrückte Labyrinth“ sind abgeschlossen. Am Montag fiel die letzte Klappe für die Action-Komödie, in der Fahri Yardim und Maja Enger in ein lebensgroßes Labyrinth geraten, dessen Gänge sich ständig verschieben. Regie führte Peter Thorwarth, der mit „Bang Boom Bang“ einen der großen deutschen Kultfilme gedreht hat. Constantin Film bringt die Komödie am 20. Januar 2028 in die deutschen Kinos.

Darum geht es in „Das verrückte Labyrinth“

Die Geschichte beginnt ganz alltäglich. Lou, gespielt von Maja Enger, steht kurz vor ihrem Umzug nach Cambridge, wo sie studieren will. Ausgerechnet am Wochenende ihrer Abschiedsparty muss sie Zeit mit dem Menschen verbringen, den sie am wenigsten ausstehen kann: Adam, dem neuen Freund ihrer Mutter Sylvia. Adam spielt Fahri Yardim, die Mutter Jessica Schwarz. Bevor Lou abreist, will sie ihrem kleinen Bruder Timo (Erik Sander) noch eine Geburtstagsfreude machen und kauft auf dem Flohmarkt eine alte Ausgabe seines Lieblingsspiels.

Was sie nicht ahnt: Das Spiel ist der Schlüssel zu einem echten Labyrinth. Lou und Adam landen mitten darin, und dort ist nichts so, wie es scheint. Gänge verschieben sich, Wege verschwinden, und aus harmlosen Spielzügen werden echte Fallen. Als auch noch der Mensch in Gefahr gerät, der beiden am meisten am Herzen liegt, bleibt ihnen nur eine Wahl: Sie müssen zusammenarbeiten. Für zwei, die sich eigentlich nicht leiden können, ist das vielleicht die schwierigste Prüfung von allen.

Starbesetzung von Fahri Yardim bis Axel Stein

Mit Fahri Yardim steht ein Schauspieler im Zentrum, den Comedy-Fans vor allem aus der Serie „Jerks“ an der Seite von Christian Ulmen kennen. Zuletzt war er in der Kinokomödie „Extrawurst“ zu sehen. Seine Filmpartnerin Maja Enger wurde mit der Serie „Mels Block“ bekannt. Jessica Schwarz läuft gerade erst in „Der perfekte Urlaub“ erfolgreich in den Kinos, der Komödie von Bora Dagtekin, die bereits mehr als eine Million Menschen gesehen haben.

Dazu kommt ein breites Ensemble: Peter Brownbill („Bibi & Tina – Einfach anders“), Salimou Thiam („Die Tribute von Panem – Sunrise on the Reaping“), Joone Dankou („23.000 Leben“), der isländische Ex-Fußballprofi Rúrik Gíslason („Eine Million Minuten“), Paul Heinrich sowie zwei echte Publikumslieblinge: Uwe Ochsenknecht und Axel Stein. Gerade Stein und Thorwarth verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, schon die Gangsterkomödie „Nicht mein Tag“ entstand unter Thorwarths Regie mit Axel Stein in einer Hauptrolle.

Peter Thorwarth: Vom Kultfilm zum Abenteuer

Peter Thorwarth ist seit „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“ aus dem Jahr 1999 für trockenen Ruhrpott-Humor und rasante Gaunergeschichten bekannt. Mit „Was nicht passt, wird passend gemacht“ und „Goldene Zeiten“ vollendete er seine Unna-Trilogie, später drehte er für Netflix den Vampir-Thriller „Blood Red Sky“. Mit „Das verrückte Labyrinth“ wagt er sich nun an eine große Familien- und Abenteuerkomödie, die laut Verleih breit angelegt ist und Action mit Humor verbinden soll.

Gedreht wurde in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Das Drehbuch stammt von Jakob Grahl, Fabian Carl und David Benke. Produziert wird der Film von der Münchner SamFilm mit den Produzenten Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton und Bernd Schiller, in Koproduktion mit Constantin Film sowie SamFilm West und Potemkino Port aus Belgien.

40 Jahre „Das verrückte Labyrinth“

Der Zeitpunkt für den Drehschluss ist kein Zufall. Das Spiel feiert 2026 seinen 40. Geburtstag. Erfunden hat es der Spieleautor Max J. Kobbert, erschienen ist es bei Ravensburger, und es hat sich weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft. Das Prinzip kennen Generationen von Familien: Wer an der Reihe ist, schiebt eine Karte ins Spielfeld und verändert damit die Gänge für alle anderen. Genau diese Idee, dass sich der Weg unter den Füßen ständig neu sortiert, wird im Film zum Abenteuer in Lebensgröße.

Bis zum Kinostart im Januar 2028 dauert es zwar noch eine Weile, einen Trailer gibt es bislang nicht. Wer bis dahin Lust auf Kinokomödien hat, findet aktuell genug Auswahl, etwa den schwarzhumorigen Alpenkrimi „Kommissar Jennerwein – Hochsaison“ oder „Ali G: Who Iz I?“ mit Sacha Baron Cohen. Comedy für die Ohren gibt es rund um die Uhr bei JOKE FM.

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